Das Müttergenesungswerk feiert 70. Jubiläum - die AWO gratuliert

Energiequelle seit über 70 Jahren

Unter dem Dach der gemeinnützigen Stiftung setzen sich die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege für die Gesunderhaltung von Müttern, Vätern und pflegenden Angehörigen ein. Auch der AWO Bezirksverband Ober- und Mittelfranken e. V. ist Träger zweier zertifizierter Kurkliniken.

Weltweit einzigartige Rahmenbedingungen für Kuren

„Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Kuren zur Vorsorge und Rehabilitation für Mütter, Väter und pflegende Angehörige in Deutschland sind weltweit einzigartig – das ist ein großer Verdienst der fachlichen und politischen Arbeit der Elly Heuss-Knapp-Stiftung“, erklärt Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes.
In diesem Sinne konnte das Müttergenesungswerk seit seiner Gründung viele politische Erfolge, wie die gesetzliche Verankerung von Kurmaßnahmen für Mütter als Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkasse im Sozialgesetzbuch (SGB V), erzielen. Jährlich nehmen ca. 50.000 Mütter, 2.000 Väter und mehr als 70.000 Kinder an Mütterkuren, Mutter-Kind-Kuren und Vater-Kind-Kuren teil. Rund 700 pflegende Angehörige nehmen spezielle Kuren in Anspruch. Über vier Millionen Mütter profitierten von Kuren und gesetzlichen Rahmenbedingungen

  • Seit 1950 setzt sich die gemeinnützige Stiftung für Gesundheitsvorsorge und -rehabilitation von Müttern ein und feiert am 31.01.2020 Jubiläum.
  • In über 1.000 Beratungsstellen mit rund 130.000 Beratungen jährlich werden Mütter und inzwischen auch Väter und pflegende Angehörige unterstützt.
  • Politische Erfolge: Gesetzliche Rahmenbedingungen für Kuren in Deutschland sind weltweit einzigartig.

Das Müttergenesungswerk heute
Einer der Meilensteine in der Geschichte des Müttergenesungswerks ist die gesetzliche Verankerung der Kuren. Bis heute haben über 4 Millionen Mütter eine Kur in Anspruch genommen. Das Müttergenesungswerk setzt sich auch heute aktiv für die Gesundheit von Müttern in der Gesellschaft ein, seit 2013 auch für Väter und pflegende
Angehörige. Spendensammlung, Information und Aufklärung sowie politische Arbeit und Rahmenbedingungen für Kuren sind Aufgaben der Stiftung. Aktuell fordert sie zum Beispiel einen gesetzlichen Anspruch von Beratung vor und nach der Kur.

Im Rahmen der sogenannten „Therapeutischen Kette“ unterstützen aktuell bundesweit über 1.000 Kurberatungsstellen bei allen Fragen rund um das Thema Kurmaßnahmen in den über 70 vom MGW anerkannten Kliniken. Nachsorgeangebote vor Ort runden die ganzheitliche Unterstützung ab.

In den über Beratungsstellen werden jährlich

  • rund 130.000 Mütter
  • einige Tausend Väter
  • und Pflegende

beraten, über 60.000 Kuranträge unterstützt und Frauen sowie Männer auf die Kur vorbereitet.
Anschließend bieten Beratungsstellen eine Kurnachsorge an. Jährlich nehmen ca. 50.000 Mütter, an die 2.000 Väter und mehr als 70.000 Kinder an Mütterkuren, Mutter-Kind-Kuren und Vater-Kind-Kuren in über 70 Kurkliniken im Müttergenesungswerk teil.

Gendersensible Kuren für Mütter und Väter

Das Müttergenesungswerk kann bei der konzeptionellen Arbeit als Trendsetterin bezeichnet werden. Denn: Die Organisation hat bundesweit einzigartige gendersensible Kuren für Mütter und Väter entwickelt und ist mit der geschlechtsspezifischen Gesundheitsforschung vernetzt. In über 1.000 Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden unterstützen Beraterinnen und Berater Betroffene bei der Beantragung und Vorbereitung  und  organisieren  Kurnachsorge. Dabei  werden  auch einkommensschwache Menschen finanziell unterstützt – soweit die Spendenmittel reichen. Die Beratungsstellen und -kapazitäten sinken jedoch kontinuierlich, da es keine öffentliche Förderung dieser Arbeit gibt.

Neuster Meilenstein: Seit 2018 gibt es erstmalig bundeseinheitliche Attest-Formulare für Kuren.  Von spendenfinanzierten Kuren zur gesetzlichen Pflichtleistung „Das Müttergenesungswerk ist einzigartig in der Welt. Wenn es das Müttergenesungswerk nicht schon seit 70 Jahren gäbe, man müsste es erfinden. Welche andere von Spenden finanzierte Organisation kümmert sich so wunderbar um Mütter und mittlerweile auch um Väter und pflegende Angehörige? Sie alle, die dringend mal eine Pause vom  aufreibenden  Alltag  brauchen, können  mithilfe des  Müttergenesungswerkes durchatmen und sich eine Auszeit nehmen, damit sie nach der Kur wieder gestärkt für ihre Familien da sein zu können“, so Elke Büdenbender, Schirmherrin des Müttergenesungswerks.

Mehr Infos unter: www.muettergenesungswerk.de

Quellen: Pressemitteilung des Müttergenesungswerks vom 28.01.2020, Pressemitteilung des AWO Bundesverband e.V. vom 30.01.2020

 

Ausführliche Infos zu den anerkannten und zertifizierten Einrichtungen für medizinische Vorsorge und Rehabilitation des AWO Bezirksverband Ober- und Mittelfranken e. V. finden Sie unter www.awo-kliniken-omf.de.

Der Bayerische Rundfunk berichtet 
am Freitag, 31.1. 2020 in Bayern 1 um 12 Uhr in der Sendung Mittags in Franken.
am Samstag, 01.02.2020 auf Bayern 2 um 9:05 Uhr in Bayern 2 am Samstagvormittag.

Weitere Berichte finden Sie unter  BR24.

 

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