Beginn

Damit der eigene Wille zählt

Ein Unfall, eine unerwartete Diagnose, eine plötzlich lebensbedrohende Krankheit kann für einen persönlich von einem auf den anderen Moment alles verändern. Für viele Menschen ist es ein beängstigender Gedanke, Anderen das eigene Schicksal anvertrauen zu müssen. Eine Patientenverfügung kann helfen.

Für Angehörige wiederum ist es belastend, Entscheidungen für den Patienten fällen zu müssen, ohne genau dessen Willen zu kennen. Eine Patientenverfügung ist gerade in solchen Situationen eine sinnvolle Unterstützung. Doch was genau ist eine „Patientenverfügung“? Wie erstelle ich eine Patientenverfügung? Wann und wo tritt der Wille der Patientenverfügung in Kraft? Welche medizinischen Möglichkeiten kann ich ausschließen? Sagt die Patientenverfügung etwas über die medizinische Sterbebegleitung aus? Wer ist dafür verantwortlich, dass meine Wünsche tatsächlich auch umgesetzt werden? Muss ein Arzt die Verfügung unterschreiben?  In welchen Abständen sollte die Patientenverfügung evtl. erneuert oder neu unterzeichnet werden? Ist es empfehlenswert, für einen geplanten Krankenhausaufenthalt eine Patientenverfügung zu haben? Wie alt muss ich für eine Patientenverfügung sein?

Auf die zahlreichen Fragen gibt Gerhard Kunz vom Pflegestützpunkt am 26. März um 18 Uhr in der „Villa“ (Friedrich-Ebert-Str. 40 in Roth) Antworten.

Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen am Abend in die „Villa“ zu kommen und sich zu informieren. Kostenfrei und ohne Anmeldung.
Für mobil eingeschränkte Menschen kann ein Fahrdienst zu gebucht werden – hierfür bitte bei Frau Schwarz unter der 09171 8438-32 anmelden.